Was ist eigentlich Banger-Racing?
Banger kommt aus dem Englischen und heißt im Prinzip nichts anderes als „alte Karre“. Beim Banger-Racing geht es darum, die „alten Karren“ auf dem Oval oder Acker kurz und klein zu fahren. Die Engländer frönen diesem Sport fast täglich. Aber sie machen ihre Rechnung nicht ohne die Belgier, Holländer und die Deutschen. Sie sind zwar nicht so oft in England vertreten, weil der Sport ja nun mal nicht ganz billig ist (Anzahl der Autos, Überfahrt). Aber in Belgien, genauer gesagt in Warneton, mischen die Bangers-Driver ordentlich mit. Bangers wird auf einem asphaltierten Oval gefahren, mit Leitplanken bzw. wie in Warneton mit Betonmauern begrenzt ist. Bevorzugt kommen die Fahrer mit Ford Granadas, Ford Taunus, Ford Capri, Jaguars, Volvos oder auch amerikanischen Fahrzeugen. Die halten eine Menge aus. Jeder Fahrer ist darauf aus, das Auto seines Gegners „kampfunfähig" zu machen. Dabei kommt es zu vielen spannenden und Action geladenen Szenen. Der Fachmann schwört auf schöne „Follow ins“, „T-Bones“ oder „Head On“
Ziel ist es natürlich, die Runden als Erster zu schaffen. Das heißt aber nicht, dass die Fahrer einfach nur ihre Runden drehen und Gas geben, sondern sie müssen schon zeigen, was in ihnen steckt und möglichst alles aus dem Weg räumen, was sich an Fahrzeugen vor ihnen tummelt. Der letzte Lauf ist in der Regel das Destruction Derby – hier siegt, wessen Auto sich als letztes noch bewegt. Die Fahrer zeigen viele schöne „Stunt“, zugleich präsentieren sie sich mit teils wirklich fantastisch bemalten oder besprayten Autos.