Was ist eigentlich Akka-Raze?
Dass hier und da auf einem Acker mal „in geheimer Mission“ Crashrennen gefahren werden, ist nichts Neues. Und aus dieser Laune heraus hat sich auch die Veranstaltung Akka-Raze entwickelt. Irgendwo auf einem Acker im schönen Bocholt gab es unlängst zwei Rennen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit – sozusagen just for fun – durchgeführt wurden. Viel Spaß war dabei angesagt, denn die Fahrerinnen und Fahrer kamen mit den verrücktesten Autos, um einfach mal „die Sau raus zu lassen“ und all das zu tun, was im Straßenverkehr nicht erlaubt ist. Rempeln, anditschen, drehen, crashen… Aus dem Acker-Race wurde Akka-Raze. Und irgendwann tauchte dann doch mal die Frage auf: Kann man solch eine Veranstaltung nicht mal öffentlich machen…?!
Der Akka-Raze-Lauf ist wirklich ein Lauf für Jedermann, der es einfach mal krachen lassen möchte. Hier gehen Fahrerinnen und Fahrer mit Autos an den Start, die an Größe die Golf-Klasse nicht überschreiten, so dass für alle Teilnehmer die gleichen Bedingungen herrschen. Die Autos sind nach entsprechendem Reglement zu bauen. Rennsportgurte, Nackenschutz und Sturzhelm sind natürlich Grundbedingungen.
Beim Akka-Raze kommt es darauf an, seine Mitstreiter wegzudrehen. Wer als Erste/r nach der jeweils vorgegebenen Rundenanzahl durchs Ziel kommt, hat gewonnen.
Und natürlich gibt es für all diejenigen, die meinen, sich noch nicht so richtig ausgetobt zu haben, auch ein Akka-Raze DD, das Fahrzeug darf kurz und klein gefahren werden. Sieger ist, wessen Fahrzeug zum Schluss noch läuft.
Erlaubt ist (DD ausgenommen):
Wegdrehen, Anschubsen, Abdrängen
Nicht erlaubt ist (DD ausgenommen):
Head on (siehe Bangers), T-Bone (Fahrertür, siehe Bangers) und auf stehende Fahrzeuge auffahren